Susanne Geiger

feilgold-Schmuck entsteht in einer echten Goldschmiedewerkstatt, in der sich die Goldschmiedin die Hände schmutzig macht. Die Formen der Schmuckstücke sind organisch und fließen in eine natürliche Form...trotz Hammerschläge und Feuer. "Künstlerin möchte ich sein, in alter Tradition des Mittelalters, als Kunst und Handwerk noch nicht voneinander getrennt waren." Und alles begang mit einer Goldschmiedeausbildung im klassischen Sinn und dem Erlernen des Handwerks. Meine Hände haben die Fähigkeit des Gestaltens erlangt. Nur nicht zu viel Maschinen- handwerklich gute Arbeit- keine maschinelle Perfektion. Das ist das Ziel! Die Lebendigkeit der Schmuckstücke belebt und berührt den Betrachter genau wie denjenigen, der die Kunststücke erwirbt und trägt.  Natürlich gibt es für mich Vorbilder, mein Studium in Ethnologie und Kunstgeschichte vertiefte die Auseinandersetzung mit Schmuck und Kunst und Schmuckkunst... Mein Wunsch selbst die Hände zu gebrauchen, läßt nicht mehr von der Handarbeit los und somit entstehen Schmuckstücke aus einer Mischung von Tradition und kreativer Ideen. Mit dem Wissen, dass uns die Natur jegliche Formen vorgibt, heißt es zu sehen und daraus eine eigene Formensprache zu schaffen.